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Passar

«Passar» ist das neue Warenverkehrssystem des BAZG für die digitale Abwicklung der Zollverfahren. Passar wird seit Juni 2023 in mehreren Etappen in Betrieb genommen und löst die bisherigen Frachtanwendungen NCTS und E-dec schrittweise ab.

Frachtcontainer in verschiedenen Farben

Passar 1.0 ist seit dem 1. Juni 2023 in Betrieb. Die Durchfuhr (bisher: Transit) wird inzwischen vollständig in Passar abgewickelt. Aktuell im Fokus steht die Umstellung der Ausfuhr. Die Systemerweiterung auf den Bereich Einfuhr (Passar 2.0) und die Digitalisierung von überwachten Verfahren und Papierformularen (Passar 3.0) erfolgen ab 2026.

Umstellung auf Passar Ausfuhr

Das BAZG und die Wirtschaft haben die Ablösung von E-dec Export durch Passar bis am 31. Dezember 2025 vereinbart. Um diesen Schritt zu planen, sollen exportierende Firmen sich mit ihrem Verzollungssoftware-Anbieter in Verbindung setzen.

Passar News

Passar News bietet aktuelle Updates und Informationen zu verschiedenen Veröffentlichungen innerhalb der Zoll- und Grenzsicherheit. Bleiben Sie über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden.

Passar: Technische Informationen

Passar 1.0 umfasst die Durchfuhr und Ausfuhr und bietet eine neue EU-konforme Meldungsform. Das System erfordert eine einmalige Registrierung im ePortal und ist derzeit nur über eine API zugänglich. Nutzen Sie unseren Newsletter, um über Systemunterbrechungen und Updates informiert zu werden.

Roadmap Passar 2.0/3.0

Die Roadmap Passar, Stand 23. September 2024, zeigt den Zeitplan zur vollständigen Ablösung der E-dec Frachtanwendung durch Passar und die Digitalisierung von Zollverfahren. Ziel ist die schrittweise Umsetzung bis 2027, inklusive der Einführung von Passar 2.0 für Importe und Passar 3.0 für überwachte Verfahren. Mehr Informationen erhalten Sie über unsere Kommunikationskanäle.

Passar 2.0: Ablösung ZAZ-Konto durch GP-ID

Ab 2026 werden die bisherigen ZAZ-Konten durch die Geschäftspartner-ID (GP-ID) ersetzen. Unternehmen müssen sich im ePortal als Geschäftspartner registrieren, um die digitalen Dienstleistungen für den Warenverkehr zu nutzen. Diese Änderung zielt darauf ab, Importe effizienter zu gestalten und den Dokumentenbezug zu erleichtern.

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