Migration
Rückgang der irregulären Migration 2025.

Die irreguläre Migration in die Schweiz ist 2025 zurückgegangen. Insgesamt wurden 14’577 Fälle verzeichnet, was einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr darstellt. Angehalten wurden vor allem Personen aus der Türkei, aus Afghanistan und aus Marokko. Auch die Fälle mit Verdacht auf Schleppertätigkeiten sind zurückgegangen.
Die irreguläre Migration geht zurück
2025 wurden 14’577 Fälle irregulär eingereister Migrantinnen und Migranten verzeichnet. Damit nahm die Anzahl Fälle gegenüber dem Vorjahr deutlich ab (2024: 29’458).
Bei den angehaltenen Personen handelt es sich primär um Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit (1’933), gefolgt von Personen aus Afghanistan (1’842) und Marokko (1’174).
In 182 Fällen hatte das BAZG der jeweils zuständigen Kantonspolizei einen Verdacht auf Schleppertätigkeiten gemeldet – im Vorjahr lag diese Zahl bei 280. Weiter wurden 2’449 irreguläre Migrantinnen und Migranten wieder an ausländische Behörden übergeben. Diese Zahl liegt ebenfalls unter dem Vorjahreswert (2024: 4’765).
Neben dem BAZG macht auch die Polizei Feststellungen im Bereich Rechtswidrige Aufenthalte. Die entsprechenden schweizweiten Zahlen werden vom Bundesamt für Statistik im Rahmen der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) veröffentlicht. Der Vollzug der ausländerrechtlichen Bestimmungen nach dem Ausländer- und Integrationsgesetz AIG liegt grundsätzlich im Verantwortungs- und Kompetenzbereich der Kantone.
Das BAZG arbeitet im Bereich der Migration eng mit kantonalen und nationalen Behörden zusammen. Die Analyse der allgemeinen Lage der Migration in die Schweiz fällt primär in die Zuständigkeit des Staatssekretariats für Migration (SEM). Das BAZG tauscht sich mit seinen in- und ausländischen Partnerbehörden, insbesondere mit dem SEM, intensiv aus, um frühzeitig auf Lageveränderungen reagieren zu können.
