LAKE LUCERNE SUMMIT: Armeeeinsatz erfolgreich abgeschlossen
Bern, 23.06.2026 — Die Schweizer Armee hat ihren Einsatz als Partnerin des Kantons Nidwalden für eine sichere Durchführung des LAKE LUCERNE SUMMIT auf dem Bürgenstock NW erfolgreich abgeschlossen. Pro Tag standen rund 1300 Armeeangehörige im Einsatz. Im eingeschränkten Luftraum kam es zu insgesamt 5 Verstössen. Zwei Luftfahrzeuge wurden durch die Luftwaffe aus dem gesperrten Luftraum eskortiert.
Im Laufe des heutigen Dienstags, 23. Juni 2026, wird die Schweizer Armee vom Assistenzdienst für eine sichere Durchführung des LAKE LUCERNE SUMMIT auf dem Bürgenstock NW entbunden. Für die Sicherheitsmassnahmen im Rahmen der Konferenz hatte der Bundesrat am 18. Juni 2026 eine maximale Obergrenze von 2000 Armeeangehörigen zur Unterstützung der zivilen Sicherheitskräfte und der temporären Einschränkung des Luftraums bewilligt. Seit dem 19. Juni 2026 standen im Durchschnitt täglich rund 1300 Armeeangehörige im Einsatz. Alle Aufträge konnten zur vollsten Zufriedenheit der Verantwortlichen erfüllt werden. Die Zusammenarbeit mit allen zivilen Einsatzkräften verlief im Sinne der gemeinsamen Auftragserfüllung reibungslos.
Armeeangehörige haben unter anderem die zivile Polizei beim Schutz und Begleitung von völkerrechtlich geschützten Personen, dem Transport von Delegationen am Boden und in der Luft sowie der Sicherung des Konferenzstandortes unterstützt. Die Luftwaffe hat zusätzlich erweiterte Massnahmen zur Wahrung der Lufthoheit – eine Aufgabe, welche nur die Armee wahrnehmen kann – erfolgreich durchgesetzt. Im eingeschränkten Luftraum kam es zu 5 Verstössen. In zwei Fällen musste die Luftwaffe die fehlbaren Luftfahrzeuge visuell identifizieren und aus der Sicherheitszone eskortieren.
Nebst logistischer Unterstützung mit Material und beim Auf- und Abbau gehörten Überwachungsleistungen sowie die Abwehr von Minidrohnen im Rahmen des Eigenschutzes zu den weiteren Aufgaben der Armee. Die Armee hat ausserdem ihre Fähigkeiten in Bereichen Cyber- und ABC-Schutz eingebracht.
Einsätze dieser Art verursachen nur marginale Zusatzkosten. Der finanzielle Aufwand für den Unterstützungsdienst der Armee wird durch das ordentliche Budget des VBS gedeckt.